Fünf Menschen sitzen auf Parkbänken vor einem Teich

Herrliche Grünoasen für den besten Sommer in Wien

Weite Wiesen, erfrischend kühle Wälder, urzeitliche Aulandschaften, malerische Weingärten und imposante Parklandschaften – das Wiener Stadtgebiet besteht zu mehr als 50 Prozent aus Grünflächen und Gewässern. Das fördert nicht nur für ein angenehmes Klima in der Metropole, die Grünoasen werden von der mittlerweile fast zwei Millionen Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern sowie Gästen aus dem In- und Ausland sehr geschätzt: für entschleunigende Spaziergänge unter historischen Parkbäumen, für entspannte Nachmittage auf der Liegewiese im Prater, für Genuss-Wanderungen mit Familie und Freunden.

Donaupark

Der mehr als 600.000 Quadratmeter große Donaupark befindet sich zwischen Arbeiterstrandbadstraße, Donauturm und Am Hubertusdamm und ist ein weitläufiges, herrlich grünes Erholungsparadies und bezauberndes Blumenmeer. Die Besucherinnen und Besucher genießen den lange etablierten Baumbestand, die tollen Landschaften. Es gibt Spielplätze und Schachtische, Gratis-Tennisplätze und einen Minigolfplatz. An den Ufern des renaturierten Irissees gedeihen in Sumpfzonen Binsen, Seggen, Rohrkolben, Froschlöffel, Sumpfschwertlilien, Schwanenblumen, Wasserminze und Igelkolben. Das teilweise unter Denkmalschutz stehende ehemalige Seerestaurant am Irissee wurde einem Korea-Kulturhaus umgebaut. Die rund 20 Hektar große Papstwiese ist ein beliebter Treffpunkt für Sport- und Freizeitaktivitäten.

Rathauspark

Der Wiener Rathauspark liegt zwischen dem Rathaus und der Ringstraße mit dem Burgtheater. Die 40.000 Quadratmeter große Parkanlage lädt zu alltäglichen Spaziergängen, Ruhepausen und kreativen Denkmomenten an den sant vor sich hin plätschernden Springbrunnen, die jeweils das Zentrum der beiden spiegelgleichen Parkteile bilden. Der älteste Baum im Park ist eine 236 Jahre alte Ahornblättrige Platane – sie ist 30 Meter hoch, die Baumkrone misst 21 Meter und der Stamm hat einen Umfang von sechs Metern. Der Wiener Rathausplatz kann im Rahmen der von großen Events auch ihre Funktion als schillernde Visitenkarte der Stadt ausspielen – zum Beispiel beim alljählichen Konzert- und Opern-Film Festival der begleitenden Open-Air Kulinarikangebot, bei dem Spezialitäten aus zahlreichen Ländern der Welt angeboten werden.

Türkenschanzpark

Der Türkenschanzpark ist eine beliebte Grünoase im 18. Wiener Gemeindebezirk, Währing. Die AnrainerInnen und BesucherInnen lieben ihren Park für seine traumhafte Idylle – und vor allem wegen der verschiedenen Gewässer: Die Springbrunnen, Teiche und Bäche verleihen der Parkanlage einen tollen Charme. Die Bänke und Wiesen laden zum Ruhen, Plaudern und Lesen ein, die angenahme beschatteten Wege führen durch die Parklandschaft – zum Beispiel zum historischen Aussichtsturm Paulinenwarte. Geschichtsinteressierte können eine Reihe von Denkmälern bestaunen – etwa für den Dichter Adalbert Stifter oder die Komponisten Franz Marschner und Emmerich Kálmán. Seit 20 Jahren gibt es im Türkenschanzpark eine 2.500 Quadratmeter umfassende Freizeitwelt mit Ballsportanlagen und einer Skateanlage. Im Park finden sich auch zahlreiche botanische Raritäten aus allen Kontinenten – sie wurden in Kooperation mit der benachbarten Universität für Bodenkultur gepflanzt.

Kurpark Oberlaa

Das 860.000 Quadratmeter große Gelände auf dem Südosthang des Laaer Bergs ist seit den 70er Jahren eine öffentliche Parkanlage mit herrlichen Bäumen, mehr als 11.000 Stauden und einer tollen Floristik- und Landschaftsgestaltung. Wasserspiele und verschiedene Teiche sorgen an wärmeren Tagen für eine ruhige und frische Atmosphäre. Die BesucherInnen finden hier verschiedene attraktive Erholungsräume: Im Barocken Brunnengarten gibt es historische und neuere Brunnen, einen Bach, Staudenbeete und gemütliche Sitzmöglichkeiten. Das 18 Meter große Blumenlabyrinth fasziniert mit einer beeindruckenden Blütenpracht. In der Filmstadt wurden in den 1920er-Jahren bekannte Stummfilme gedreht – heute werden diese Filme in einem Open-Air- Kino im Kurpark gezeigt. Der Japanische Garten strahlt viel Ruhe aus, der romantische, blühende Liebesgarten verführt mit Bänken, Schaukeln und Lauben zum Turteln. Auch Kinder und Jugendliche finden hier attraktive Freizeitareale: Einen kleinen Klettergarten, einen großen Kinderspielplatz mit Sandbagger, Kinderauto und Kletternetz, einen Beachvolleyballplatz, eine Riesenschaukel sowie das große Skate-Areal Skateland. Im beliebten Streichelzoo können auch kleine Kinder Tiere wie Kaninchen, Ziegen und Schafe streicheln und Gänse, Hühner, Pfaue und zahlreiche Tauben im Taubenschlag beobachten. Im Park wohnen außerdem verschiedene Vogelarten, Enten und Krähen, Eichhörnchen und Wasserschlangen.

Stadtpark

Wie auch die meisten anderen Parks an der Wiener Ringstraße war das heutige Stadtpark-Gelände vor dem Abriss der historischen Stadtbefestigungen das Wasserglacis vor dem Carolinentor, das als Schutzzone zur Verteidigung der Stadt diente. Das Areal war schon im 19. Jahrhundert ein beliebter Erholungs- und Unterhaltungsort. Der Park bietet schöne Liegewiesen unter alten Bäumen, prächtige Blumen- und Staudenbeete, Denkmäler und mehrere Brunnenanlagen. Der im Stil der italienischen Renaissance erbaute Kursalon Hübner beherbergt – neben Prunkräumen für Bälle und Konzerte – auch ein Café-Restaurant mit einer großen Terrasse in den Park.

Blumengärten Hirschstetten

Das 60.000 Quadratmeter umfassende Gartenparadies in der Quadenstraße im 22. Bezirk ist ein wahres Schmuckstück für Pflanzen- und NaturliebhaberInnen: Die außerordentlich vielseitigen Gartenlandschaften können kostenlos besucht und bewundert werden. Die Themengärten bieten nicht nur tolle Inspirationen für eigene Gartengestaltungspläne, die wunderschönen Ensembles sind auch eine Wohltat für die Seele und eine Freude für die Augen. Die Botanik- und Floristik-ExpertInnen der Blumengärten Hirschstetten zeigen im Englischen Garten, im Mexikanischen Hacienda-Garten, in den Gemüse- und Obstgärten, im Garten der Provence und vielen weiteren Themengärten die Gestaltungstraditionen und exotischen Planzen aus anderen Ländern – und wie man sie dazu bekommt, auch hierzulande zu erblühen und zu gedeihen. Weitere Highlights sind der Zoo Hirschstetten mit seinen Wildkatzen, Habichtskäuzen und Feuersalamandern, Schildkrötengarten, ein historischer Bauernhof, der Seerosenteich mit Strand und auch das Palmenhaus.

Prater

Das sechs Quadratkilometer große Areal in der Wiener Leopoldstadt ist bereits seit mehreren Hundert Jahren ein Magnet für Naturliebhaber, Erholungsbedürftige und Sportfans, aber auch wer Spaß und Action sucht, kommt hier auf seine Kosten: Im Wurstelprater-Bereich wird Touristen, Kindern, Jugendlichen und Nachtschwärmern jede Menge aufregende Abwechslung geboten.

Das riesige Pratergelände war vor vielen Jahrhunderten noch ein naturbelassener Auwald, ab dem 16. Jahrhundert ein kaiserliches Jagdrevier, und im 18. Jahrhundert wurde die herrliche Landschaft auch der Wiener Stadtbevölkerung zugänglich gemacht. Das musste man den WienerInnen nicht zweimal sagen: Vom ersten Augenblick an stürmten ganze Familien- und Freundeskreise an freien Tagen zu gemeinsamen Ausflügen in den grünen Prater – bald darauf auch in den rasch entstehende „Wurstelprater“. Und an der großen Liebe der HauptstadtbewohnerInnen zum Prater hat sich bis heute nichts geändert: Tagtäglich wird in der Prater Hauptallee gelaufen, geradelt und flaniert. Die weitläufigen Freiflächen wie die Jesuitenwiese sind beliebte Entspannungs- und Picknickplätze. Der Abenteuerspielplatz „Ranch“ bietet Kindern eine einzigartige Erlebnisvielfalt – von der hohen Kletterburg über die lange Schlangenrutsche und die breite Wellenrutsche bis zu einer Sandkiste mit Wasserspielplatz, Schaukeln, Trampolin, Karusell und vielen weiteren Geräten. Hier werden auch immer wieder große Feste veranstaltet, die hunderttausende BesucherInnen anziehen. Der Prater beheimatet außerdem zahlreiche Sportanlagen, darunter auch die Sport- und Konzertlocation Ernst-Happel-Stadion, das Stadionbad, sowie Fussball-, Baseball und Golfplätze, Skate-Anlagen sowie ein ein 10.000 Quadratmeter großes Trendsportzentrum für Rugby, Ultimate Frisbee, Flag Football, Beachtennis, Beachvolleyball,
Lacrosse, Padel-Tennis und andere Trendsportarten.

Da das weite Pratergelände von Altarmen der Donau durchzogen ist, gibt es auch zahlreiche naturbelassene Gewässer, die natürlich als Badeplätze genutzt werden. Die Lobau ist ein Teil des besonders geschützten Nationalparks Donau-Auen – mehr als 800 Pflanzen, 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien- und 13 Amphibien- sowie 60 Fischarten sind hier beheimatet. Biber, Seeadler, Gottesanbeterin, Graureiher, Kleines Nachtpfauenauge und Flussregenpfeifer bevölkern diese geheimnisvolle Welt.

Update: Ihr habt gewählt! Die Sprühnebelduschen heißen jetzt „Sommerspritzer“

Die Hydranten der Stadt werden zu Sprühnebeldusche und Trinkbrunnen. Möglich macht dies ein rund 3 Meter hoher Aufsatz, der sich unkompliziert auf die Hydranten montieren lässt. 34 feine Wasserdüsen sorgen für angenehme Abkühlung. Zudem ist jeder Aufsatz mit einem Trinkhahn versehen.

Die Hydranten-Sprühnebeldusche wurde von findigen Expertinnen und Experten von Wiener Wasser (MA 31) entwickelt. Noch diesen Sommer soll die Hydranten-Sprühnebeldusche auf zahlreiche Hydranten aufgesetzt werden.

Umweltstadträtin Ulli Sima: „So etwas gibt es nicht von der Stange und ich bedanke mich bei den engagierten Kolleginnen und Kollegen der MA 31 für ihre Innovation, die wunderbar zu unseren zahlreichen Kühlungsmaßnahmen passen.“

„Sommerspritzer“ ist der Name der neuen Sprühnebelduschen

Mehr als 4.300 Menschen haben abgestimmt. Mit 54% der abgegebenen Stimmen geht der „Sommerspritzer“ als Sieger der Umfrage hervor.

 

Neuer Name für Hydranten-Sprühnebeldusche-Trinkbrunnen

  • Sommerspritzer (54%)
  • Regenbogenmaschine (29%)
  • Wienbrise (13%)
  • Wienchill (4%)

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